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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


08.09.2000 25 Jahre Schwarzwaldverein Waldbronn: Festbankett


Eine Sitzgruppe übergab der Schwarzwaldverein Waldbronn der Gemeinde, die in der Stuttgarter Straße bei der Sparkasse ihren endgültigen Platz finden soll. Als erste nahmen (von rechts) Bürgermeister Martin Altenbach und Vorsitzender Heinz Schölzel Platz.


25 Jahre Schwarzwaldverein Waldbronn:
Wandern organisiert Begegnungen
Erster Waldbronner Verein feiert
Gründungsmitglieder wurden geehrt



"Ein Jubiläum ist wie ein Geburtstag", erklärte Vorsitzender Heinz Schölzel zu Beginn des Festbanketts, in dem auf 25 Jahre Schwarzwaldverein Waldbronn Rückblick gehalten wurde. Der Schwarzwaldverein wurde am 23. August 1975 aus der Taufe gehoben und war damit der erste Verein, der "Waldbronn" in seinem Namen führte. Musikalisch umrahmt wurde das Festbankett durch den Musikverein "Edelweiß" Busenbach unter Thomas Schachschal und dem Männerchor des Gesangverein "Concordia" Reichenbach unter der Leitung von Erich Brandel. Die Festansprache hielt anstelle von Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle, sie war erkrankt, Landtagsabgeordneter Dr. Erwin Vetter.
Eine große Zahl von Gästen konnte Vorsitzender Heinz Schölzel zu Beginn im Saal des Kurhauses Waldbronn unter den Mitgliedern begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dabei dem Präsidenten des Gesamtvereins, Eugen Dieterle, Dr. Erwin Vetter, Bürgermeister Martin Altenbach, Pfarrer i.R. Anton Anderer, sowie den Vertretern der Ortsgruppen aus dem Gau Albtal mit stellvertretendem Gauvorsitzenden Gerald Steinig an der Spitze. Gekommen war auch eine Abordnung der Ortsgruppe Oppenau. Der Schwarzwaldverein, so Schölzel, sei mit einem Riesenschwung in seine Existenz gestartet. Das zeige sich auch an heute rund 1.000 Mitgliedern, die aus allen drei Waldbronner Ortsteilen kommen.
Wandern sei ein großes menschliches Erlebnis, stellte Dr. Erwin Vetter zu Beginn seine Festansprache fest und erinnerte sich dabei an Wanderungen mit seiner Großmutter im Kinzigtal. Der Schwarzwaldverein habe 1975 in Waldbronn eine "Marktlücke" entdeckt, und die 14 Frauen und Männer der Gründungsversammlung hievten wohl einen der erfolgreichsten Vereine der Region aus der Taufe. Der Schwarzwaldverein habe zudem nie die Grenzen der Ortsteile gekannt. Ein Verein fordere aber auch ehrenamtliches Engagement, in dem das "modere Heldentum" liege. Neben den anwesenden Gründungsmitgliedern dankte Dr. Vetter auch dem Gründungsvorsitzenden Paul Klahr ausdrücklich für sein Engagement, "ohne Gewesenes zu beschönigen".
Wandern nehme in unserer Gesellschaft eine besondere Stelle ein, denn "es organisiert Begegnungen von Menschen über alle Generationen hinweg". Zudem sei zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Ski das Naturerleben am intensivsten. Der Schwarzwaldverein kümmere sich aber auch verantwortungsvoll um Fragen des Umweltschutzes, bei denen er an der Nahtstelle zwischen öffentlichem und privatem Umweltschutz stehe.
In der immer globaler werdenden Welt verkörpere der Schwarzwaldverein ein Stück Heimat. Dr. Vetter rief ihm zum Schluss seiner mit viel Beifall bedachten Festrede zu: "Bleiben Sie ein junger Verein, gehen Sie weiterhin auf junge Menschen zu!"
Eine Sitzgruppe übergab danach Vorsitzender Heinz Schölzel an Bürgermeister Martin Altenbach. Er wertete die Festschrift als Zeichen eines aktiven Vereins, dem er für seine Initiativen während der zurückliegenden 25 Jahre dankte. Der Schwarzwaldverein Waldbronn habe sich auch um das Ortsbild verdient gemacht, als er ein Fachwerkhaus in der Stuttgarter Straße übernahm, für seine Zwecke renovierte und als Wanderheim ausgestaltete.
Präsident Eugen Dieterle dankte den aktiven Mitgliedern in Waldbronn für 25 Jahre Arbeit um die Heimat. Dies brauche Menschen, die nicht nur erkennen, wo etwas zu tun ist, sondern die es dann auch tun. Der Präsident ging dann auf das neue Wegekonzept des Schwarzwaldvereins ein, das derzeit umgesetzt werde. Nur noch wenige überörtliche Wege werden dabei Bestand haben. Damit solle versucht werden, mehr Menschen auf ausgewiesenen Wegen in die Natur zu bringen. Ein deutliches Bekenntnis legte Dieterle zum Naturpark Schwarzwald ab, ebenso deutlich sprach er sich aber auch gegen allzu viele Windräder im Schwarzwald aus.
Grußworte überbrachten Martin Musger für die Arbeitsgemeinschaften der Busenbacher und Reichenbacher Vereine. Für den Gau Albtal, dessen Vorsitzender Heinz Schölzel ist, sprach Stellvertreter Gerald Steinig, der zum Motto des Jubiläums, "Wege, die verbinden", einige Gedanken anfügte. Für die Ortsgruppe Ortenau überbrachte Bettina Doll Grüße.
Geehrt mit dem Treueabzeichen und einer Urkunde wurden zunächst durch Präsident Eugen Dieterle und Vorsitzenden Heinz Schölzel die Gründungsmitglieder, die noch dem Schwarzwaldverein Waldbronn angehören: Kriemhilde Benz, Ilse Knauer, Hildegard Schottmüller, Willi Becker, Helmut Benz, Alfons Kiecherer, Wilfried Knauer und Werner Schottmüller.
Noch 1975 eingetreten sind Anderer, Willi; Wawroschek, Ilona; Knauer, Steffen; Langer, Wolfgang; Langer, Christel; Roettele, Dr. Herbert; Steppe, Artur; Thomas, Heino; Thomas, Philomena; Lumpp, Alfons; Wiebelt, Elisabeth; Heilmann, Heinz; Heilmann, Hildegard ; Kreuter, Hildegard; Müller, Erich; Müller, Leopolda; Nicolai, Helga Berta; Ochs, Konrad; Ochs, Elfriede; Ochs, Thomas; Stoerr, Jacob; Müller, Theo; Müller, Elisabeth; Fritz, Erika; Kiecherer, Lydia; Kiecherer, Wilhelm; Steppe, Hermann; Steppe, Gertrud; Kärcher Günter; Kärcher, Hannelore; Kraft, Wolfgang; Ripp, Hannelore; Klaassen, Harm; Reichenbach, Kurklinik; Ochs, Isolde; Lauinger, Gustav; Lauinger, Herta; Schück, Erhard; Quellmalz, Eberhard; ; Quellmalz, Gerlind; Becker, Margarete; Linder, Theophil; Kraft, Helmut; Kraft, Annemarie; Lindner, Erna; Becker, Hugo; Becker, Roesle. Je nach Eintrittsdatum wurde einem Teil der Mitglieder in einem separaten Ehrungsabend im Wanderheim des Schwarzwaldverein Waldbronn für ihre Mitgliedschaft gedankt.

Geehrt wurden durch Präsident Eugen Dieterle (rechts außen) und Vorsitzenden Heinz Schölzel (links außen) die Gründungsmitglieder (ab 2. von links) Ilse Knauer, Wilfried Knauer, Werner Schottmüller, Hildegard Schottmüller, Alfons Kiecherer und Willi Becker. Nicht auf dem Bild sind Kriemhilde und Helmut Benz.