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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


31.08.2000 Varieteabend im Kulturtreff


Ein "Heimspiel" hatte der Waldbronner Andy Gebhardt beim Varieteabend im Kulturtreff. Er begeisterte die Zuschauer mit seinen brillanten Jonglagen.


Waldbronner Woche:
Häuptling "Schweigender Hirsch" im Gebälk
Varieteabend im Kulturtreff war wieder ein Volltreffer



Bei der letztjährigen Waldbronner Woche war der Varieteabend schon ein Renner, der Erfolg wurde in diesem Jahr aber nochmals getopt. Schon Tage vorher war der Saal im Kulturtreff für diesen Abend restlos ausverkauft, nichts ging mehr. Das spricht für die Qualität der Künstler, das Programm zusammengestellt hatte der Waldbronner Andy Gebhardt, der selbst auch mit seinen gekonnten Jonglagen begeisterte.
Bereits die Eröffnungsnummer hatte es in sich. Philipp Klumpp als Schlangenmensch faltete seinen Körper, dass einem Angst und Bange werden konnte, wenn man dabei an seine eigene Wirbelsäule dachte. Im zweiten Teil als "Uli Hupp" ließ er unzählige Reifen um seinen gesamten Körper kreisen.
War dies schon ein furioser Beginn, so fiel Antje Pode mit ihrer Kofferjonglage keineswegs ab. Höhepunkt ihrer umjubelten Nummer war der Schlusspunkt, als auf einem Fuß ein Koffer steht, um den anderen eine Handtasche kreist, auf einer Hand sich eine weiterer Koffer dreht und die andere Hand Orangen jongliert, und das alles gleichzeitig. "Mit der Frau kann man verreisen," so der trocken - begeisterte Kommentar eines Zuschauers.
Gemeinsam mit Alex Andrioni brachte sie nach der Pause Seilakrobatik, bei der Alex Andrioni als "Schweigender Hirsch" die Vorarbeit leistete. Er tauchte im Gebälk des Kulturtreff auf -Waldbronns Bürgermeister Martin Altenbach blickte besorgt um die Dachkonstruktion nach oben-, er räumte den Saal und quartierte die unter dem Seil Sitzenden vorübergehend auf die Bühne aus, so dass Antje Pode mit ihrer Seilakrobatik beginnen konnte.
Kurt Krömer brachte dann die Comedy ins Spiel, als er sein -imaginäres- Labor vorstellte und sich philosophisch mit einer Eintagsfliege unterhielt. Eine "Nummer" für sich war Alex Andrioni als "Häuptling Schweigender Hirsch", dessen Sprachmischmasch aber jeder auf Anhieb verstand.
Bleibt noch Andy Gebhardt mit seinen Jonglagen. Der gebürtige Waldbronner ist mittlerweile durch seine Auftritte in der gesamten Bundesrepublik weit über die Grenzenseiner Heimatgemeinde hinaus bekannt. Ästhetisch schön anzusehen seine elegante Jonglage mit den glitzernden Stäben, an deren Stelle im zweiten Teil Bälle treten. Hier brachte Gebhardt seinem Publikum das Wesen der Jonglage mit einigen Erklärungen näher.
Bi diesem Programm nahm es nicht Wunder, dass das Publikum zum Schluss lebhaft applaudierte, die Künstler nicht mit Zugaben geizten, zum Schluss aber doch ziemlich ratlos waren, weil sie alles geboten hatten, und das Publikum die Akteure mit "Standing Ovations" frenetisch feierte. Auf jeden Fall machte der Abend schon Lust auf das kommende Jahr.

Mit Koffern, Taschen und Orangen jonglierte Antje Pode, und brachte im zweiten Teil noch Seilakrobatik.