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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


26.08.2000 Kunst im Kurhaus: Ausstellung Margot Witte


Farbenfrohe Bilder in Acryl stellt Margot Witte (3.von links), hier im Gespräch mit Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle, im Kurhaus Waldbronn bis zum 3. September aus.


Waldbronner Woche 2000:
Stimmungen in Acryl eingefangen
Margot Witte stellt im Kurhaus Waldbronn aus



In der Reihe "Kunst im Kurhaus" stellt die Karlsruher Künstlerin Margot Witte im Kurhaus Waldbronn aus. Die Ausstellung mit insgesamt 33 Exponaten ist bis Sonntag, 3. September täglich von 14 bis 19 Uhr im Foyer des Kurhauses Waldbronn geöffnet.
Die Vernissage wurde von Uli Kofler (Keyboard) und Rainer Möhringer musikalisch unterhaltsam umrahmt. Besonders gut kamen dabei die Chansons an, wie das Georg Kreisler - Lied vom Musikkritiker, das Möhringer zum Vergnügen der Zuhörer vortrug, aber auch mit dem Saxophon und der Klarinette glänzte Möhringer. Es war sicher eine der vergnüglichsten Umrahmungen einer Vernissage im Rahmen der Ausstellungsreihe "Kunst im Kurhaus".
Für Gemeinde und Kurverwaltung begrüßte Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle auf der Terrasse des Kurhauses die zahlreich erschienenen Gäste. Margot Witte zeige dabei vielgestaltige Motive. Die Ausstellung und die Eröffnung reihten sich würdig in das kulturelle Angebot während der Waldbronner Woche ein.
Prof. Dr. Reinhard Koether aus Gauting sprach humorvoll und launisch die einführenden Worte. Er stellte in vier Thesen eine Verbindung zwischen seinem Fachgebiet, der Technik, und der Malerei her. Beide brauchten Kreativität, durch die Neues geschaffen werde. Sie erfordere aber auch Wissen, denn nur wer auf dem aktuellen Stand seines Fachgebiets sei, könne etwas schaffen, das Beachtung finde. Vor allem aber brauche die Kreativität, oft mit Schweiß verbunden, Freiräume, die es ermöglichten, einmal auch Umwege oder gar Irrwege zu gehen. Diese Freiräume habe sich Margot Witte geschaffen, um ihren künstlerischen Weg gehen zu können.
Margot Witte, in Göttingen geboren, kam 1984 aus beruflichen Gründen nach Karlsruhe. Nach ersten Erfahrungen mit Keramik, Aquarell-, Pastell- und Acrylmalerei wandte sie sich 1997 ganz der Malerei zu. Studiengänge an der Kunstakademie Trier halfen, ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Heute arbeitet Margot Witte überwiegend mit Acryl. Das Material, erzählt sie, komme ihrem Temperament entgegen. Wenn sie die Idee zu einem Bild habe, beginne sie, meist mit Musik, zu malen: "Buena Vista Social Club und los geht's", so Witte zu ihrem persönlichen Stil. Mehrere der ausgestellten Bilder hängen thematisch zusammen, sind dann auch in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang entstanden. "Das macht sich auch im Malstil bemerkbar. Wenn eine längere Zeit dazwischen liegt, ändert sich mit der Stimmung auch der Malstil", so Witte.
In ihren meist großformatigen Arbeiten greift die Künstlerin häufig Motive aus der Natur oder Alltagsszenen auf, die sie zum Teil gegenständlich aber auch in abstrahierender Form darstellt. Durch verschiedene Techniken erzielt sie unterschiedliche Wirkungen. Mal sind ihre Bilder kraftvoll leuchtend, mal zurückhaltend und vielschichtig.