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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


22.07.2000 5. Etzenroter Dorffest


Der Fassanstich steht unmittelbar bevor: Bürgermeister Martin Altenbach (von links) mit seinen "Gehilfen" Georg Ultsch, MdB Jörg Tauss, MdB Klaus Bühler und Braumeister Walter Braun, kritischer Beobachter ganz rechts ist Herbert Masino.


5. Etzenroter Dorffest:
Vereine gemeinsam am Werk
Bei idealem Festwetter gefeiert
Sonntag wurde mit ökumenischem Gottesdienst eingeläutet


Auch im fünften Anlauf bewies der kleinste Waldbronner Ortsteil mit seinem zweitägigen Dorffest, dass die Etzenroter ebenfalls zu feiern verstehen. Die Neuauflage des Etzenroter Dorffests, erstmals fand es zum 700-jährigen Dorfjubiläum Waldbronns im Jahr 1992 statt, kam bei der Bevölkerung aus Wald-bronn und Umgebung wieder hervorragend an. Schon am Samstagnachmittag herrschte an den Buden und Ständen reger Betrieb und dieses Bild setzte sich über die gesamten zwei Tage fort, zumal Petrus es mit den Etzenrotern gut meinte und sonniges, aber nicht zu heißes Wetter sandte.
Die Stände machten sich in der Kirchstraße und entlang der Hohbergstraße zwischen den Gasthäusern "Strauß" und "Hirsch" breit oder drückten sich in einen der Höfe. Aber auch manche Garage, mancher große Balkon wurde für diesen Zweck umfunktioniert, manch alter Stall hergerichtet. Dazu warteten die beteiligten Vereine noch mit einer Speisekarte auf, die für jeden hungrigen Genießer etwas bereithielt. Parallel dazu stand das Getränkeangebot in seiner Vielfalt nicht zurück.
Das Ganze begann am Samstagmittag mit dem obligatorischen Fassanstich, zu dem Georg Ultsch, Vorsitzender des Vorbereitungskomitees alle Besucher herzlich willkommen hieß. Sein besonderer Gruß galt dabei den Bundestagsabgeordneten Klaus Bühler und Jörg Tauss sowie Bürgermeister Martin Altenbach. Ohne die örtlichen Vereine sei das Dorffest nicht machbar erklärte Ultsch und dankte dem Ausschuss für seine Arbeit, aber auch den Gemeindearbeitern und vor allem den Anwohnern, die wieder ihre Höfe und Garagen zur Verfügung stellten.
Musikalisch umrahmt wurde der Fassanstich durch den Musikverein "Harmonie" unter seinem neuen Dirigenten Michael Weber und den Gesangverein "Constantia" Etzenrot, dirigiert von Frank Bechert. Gebhard Ziegler, Vorsitzender des Gesangverein "Constantia" Etzenrot erinnerte an das erste Dorffest 1992 zur 700 - Jahr - Feier der Gemeinde. Ziel war es damals, Alt- und Neubürger bei gemeinsamem Feiern einander näher zu bringen. Dieses Ziel könne als gelungen bezeichnet werden. Besonders dankte Ziegler Georg Ultsch, der schon zum vierten Mal das Vorbereitungskomitee für das in zweijährigem Turnus stattfindende Dorffest leitete.
Bürgermeister Martin Altenbach begrüßte alle Gäste in Etzenrot, darunter auch "Gäste aus dem fernen Bremen und den umliegenden Gemeinden". Etzenrot habe ein besonderes Verhältnis zum Wettergott, meinte der Bürgermeister nach einem Blick zum Himmel. Den Vereinen zollte er Anerkennung, die alles aufgebaut haben.
Beim Fassanstich ging der erste Krug an Karolina Ochs, mit 98 Jahren nach Aussage von Bürgermeister Martin Altenbach die derzeit älteste Einwohnerin Waldbronns. Da sie in der Hohbergstraße 22 wohnt, befinde sich die Bühne unmittelbar vor ihrem Haus.
Die beteiligten Vereine waren aber nicht aufs Verkaufen aus, was ja auch durchaus legitim ist, denn auch von diesen Einnahmen finanzieren die Vereine ihre vielfältigen Aufgaben bis hin zur Jugendarbeit. Jeder Stand wartete zumindest teilweise noch mit Sonderaktivitäten auf. So betrieb der Kindergarten einen Spieleparcours, schminkte und hatte eine Bastelecke eingerichtet. Eine kleine Tierschau mit Meerschweinchen - Rennen lockte manchen in den Hof bei den Kleintierzüchtern. Gleich daneben hatten Mitglieder des Obst- und Gartenbauverein mit einer Obst- und Gemüseausstellung die Sitzgelegenheiten in ihrer Garageneinfahrt verschönt. Schräg gegenüber wartete der Musikverein "Harmonie" Etzenrot an seinem Stand mit viel Live - Musik auf und unterhielt nicht nur die Besucher an seinem, sondern auch an den benachbarten Ständen. Das Deutsche Rote Kreuz hatte eine Geräteschau organisiert und maß bei willigen Besuchern den Blutdruck. Die Freiwillige Feuerwehr machte mit einem Info - Stand auf ihre Arbeit aufmerksam.
Die Katholische Kirchengemeinde hatte ein Cafe unter Sonnenschirmen auf einem Garagendach eingerichtet, während in der Garage darunter ein Flohmarkt lockte, dessen Erlös der Dritten Welt zugute kam. Fast schon am Ende der Straße hatte der Schützenverein Waldbronn eine Schießbude aufgebaut. Den Abschluss bildeten die Kulturfreunde Albgau mit ihrem Infostand und viel Live - Musik. Dazwischen als bunte Tupfer waren aber noch Stände von gewerblichen Händlern mit ihrem vielfältigen Angebot.
Bleibt noch zu bemerken, dass der Sonntag wieder mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen wurde, den der Gesangverein und der Musikverein musikalisch wesentlich mitgestalteten.

Eine bunte Ausstellung mit Obst und Gemüse hatte der Obst- und Gartenbauverein Etzenrot aufgebaut.