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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


17.05.2000 Gemeinderat: Pflasterbänder in Friedenstraße werden ausgeführt


Für eine erneut kontroverse Diskussion sorgten die Pflasterbänder, die in den Einmündungsbereichen der Friedenstraße eingebaut werden sollen.


In Friedenstraße bleibt es bei Pflasterbändern
Kontroverse Debatte im Gemeinderat mit unklarer Abstimmung


Beschlossen hatte der Gemeinderat in einer früheren Sitzung, die Kreuzungsbereiche in der Friedenstraße durch farblich abgesetzte Pflasterbänder hervorzu-heben. Gewählt wurde graues Pflaster. Als Alternative stand jetzt erneut eine Abgrenzung durch einen farblich anders gestalteten Asphaltbelag. Er sei, so die Meinung der Verwaltung, gerade in Kreuzungsbereichen stabiler, zudem gebe es keine Geräuschent-wicklung, wie sie bei unterschiedlichen Belägen typisch sei.
Günther Bauer (SPD) war nicht klar, warum diese Frage erneut diskutiert wurde. Er sprach sich eindeutig für das einmal beschlossene Pflaster aus. Es sei optisch besser, und wenn es verzahnt verlegt werde auch haltbarer. Zudem nivelliere die Zeit die Farbunterschiede beim Asphalt. Heribert Purreiter (Bündnis 90/Die Grünen) plädierte ebenfalls für das Pflaster, zumal es um 12.000 DM billiger zu haben sei als die Asphaltstreifen. Die Geräuschentwicklung beim Pflaster sprach Prof. Manfred Hübscher (CDU) an. Hier liege der Grund für die erneute Diskussion. Der für die Friedenstraße zuständige Fachplaner Dipl. Ing. Helmut Müller berichtete von den Erfahrungen aus anderen Gemeinden. Dort werde alles verlegt, nur kein Pflaster. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Plasterstreifen dieser Art wegen der Geräuschentwicklung nach zehn Jahren wieder herausgerissen werden.
Nachdem in der ersten Abstimmung nicht ganz klar war, was nun weiter geschehen solle, die Abstimmung endete mit einem Patt von 10 : 10, und die Meinungen differierten zwischen Pflasterband abgelehnt und kein Asphalt, beschloss man nach kurzem Geplänkel und einer "Eilentscheidung" über die Rechtslage, nochmals abzustimmen. Bürgermeister Martin Altenbach stellte jetzt den Antrag, weder Pflaster noch andersfarbigen Asphalt einzubauen, sondern die Straße in einer einheitlichen Schwarzdecke herzustellen. Nachdem es hierfür ganz deutlich keine Mehrheit gegeben hatte, einigte man sich friedlich schiedlich darauf, dass der ursprüngliche Beschluss weiter gelte und folglich die Pflasterbänder eingebaut werden.