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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


08.05.2000 Ausstellung zum Weltrotkreuztag


Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle (links) und DRK Vorsitzender Alois Anker inmitten langjähriger Rotkreuzhelferinnen vor einem Porträt von Henri Dunant.


Deutsches Rotes Kreuz Reichenbach:
Zukunft im Zeichen der Menschlichkeit
Ausstellung zum Weltrotkreuztag



Mit dem Weltrotkreuztag feiern über 140 Millionen Menschen in 169 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften alljährlich den Geburtstag des Rotkreuz- Begründers Henry Dunant am 08. Mai 1828. Auch in diesem Jahr weisen die Kreisverbände und Ortsvereine im DRK-Landesverband Baden Württemberg mit verschiedenen Aktionen auf diesen Gedenktag hin. "Den Hilfsbedürftigen beizustehen", das war Dunants Botschaft, der sich heute Rotkreuzler auf der ganzen Welt verpflichtet fühlen. Angesichts der angespannten sozialen Lage, in der sich die Bundesrepublik zur Zeit befindet, bekommen Werte wie Verantwortung für die Mitmenschen und der Dienst am Nächsten wieder eine ganz andere Qualität.
So hat wie viele andere Verbände auch der DRK Ortsverein Reichenbach den Weltrotkreuztag zum Anlass genommen, um interessierte Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Bereiche der Rotkreuz-Arbeit wie die Familien- und Altenpflege, das Jugendrotkreuz, den Rettungsdienst oder den DRK-Suchdienst, zu informieren. In Reichenbach stand dabei die Altenarbeit des Roten Kreuzes im Mittelpunkt der Ausstellung in der Gemeindebücherei, die noch bis Freitag, 12. Mai 2000 während der Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen ist.
Zur Eröffnung kamen eine Reihe von Gästen aus Politik, Vereinen und Wirtschaft in Waldbronn. Vorsitzender Alois Anker begrüßte besonders Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle, der die Ausstellung in Vertretung von Bürgermeister Martin Altenbach eröffnete. Der Weltrotkreuztag, so Anker, sei jährlich eine Demonstration der weltweit größten Hilfsorganisation, die von Henri Dunant gegründet wurde. Anker erinnerte, ebenso wie später Inge Anker in einem Hörbild, an Wirken und Person des Rot - Kreuz - Gründers.
Bedenklich stimme heute, dass die Zahl der Freiwilligen Helfer im Roten Kreuz und im Roten Halbmond weltweit einen dramatischen Tiefstand erreicht habe. So sei laut der 27. Internationalen Konferenz von Rotkreuz- und Rothalbmohngesellschaften die Zahl in den letzten zehn Jahren von 225 Millionen auf etwa 105 Millionen gesunken. Diese Entwicklung sei auch bei uns zu beobachten. Die Bereitschaften der Ortsvereine würden immer älter, der Nachwuchs bleibe weitgehend aus.
Auf die Ausstellung eingehend sagte Anker, der Schwerpunkt liege bei der Seniorenarbeit. Angebote des Roten kreuzes seien hier Seniorengymnastik, Tanz, Reisen, Hilfe zur Selbsthilfe durch Seniorengenossenschaften, der Haunotruf, Essen auf Rädern und Seniorenerholungen. In Reichenbach werde schon seit vielen Jahren durch Inge Anker Seniorengymnastik angeboten, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreue.