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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


26.02.2000 Sängerball Concordia Reichenbach


Für gewaltig Stimmung und Umtrieb im Kurhaussaal sorgte nach gut vierstündiger Sitzungsdauer nochmals die squot;Gaudi – Guggesquot; mit ihren annähernd 100 Musikern.

125 Jahre Gesangverein squot;Concordiasquot; Reichenbach:
Fastnacht blieb über die Jahre jung
Vierstündiges Programm mit vielen Glanzpunkten
Narren der squot;Concordiasquot; trumpften auf



Mit einen gelungenen Sängerball starteten die squot;Concordiasquot; – Narren in den närrischen Teil ihres Jubiläumsjahres. So spielten auch der 125.Geburtstag des Vereins in vielen Beiträgen eine Rolle. Rund 200 Aktive hatte die squot;Concordiasquot; an diesem Abend in ihren einzelnen Gruppen auf die Bühne des Kurhaussaales geschickt. Imposant dann auch das Schlussbild, als sich alle Mitwirkenden nochmals auf und vor der Bühne zum Finale versammelten. Sitzungspräsident Franz squot;Salessquot; Becker jedenfalls regierte an diesem Abend wieder gewohnt souverän, hatte die Fäden in der Hand und sorgte dafür, dass keine Längen entstanden, tatkräftig unterstützt durch den Narrenrat mit Kurt Bechtel an der Spitze und der Kapelle squot;Phönixsquot;, die musikalisch schwungvoll durch den Sängerball begleiteten.
Im Zeichen des Jubiläumsjahres standen sicher auch einige neue Kleider. So hatte nicht nur der Elferrat um Kaiser Franz ein neues Outfit erhalten. In neuem, blauem Gewand zeigten sich auch die squot;Rot – Grünen –Funkensquot; bei ihrem Gardetanz und schließlich hatten sich die Guggenmusiker ebenfalls schicke neue Kostüme verpasst.
Ein Aktivposten der squot;Concordiasquot; – Fastnacht waren auch in diesem Jahr die Gruppen. Den Auftakt machten dabei gleich nach dem Einzug die squot;Froschteichsänger vom Kurparkseesquot;, die mit ihrem Eröffnungssong squot;Jetzt geht’s los!squot; das Publikum in närrische Stimmung brachten, ehe Präsident Franz Becker in wohlgesetzten Reimen seine Narrenschar im 125.Concordia – Jahr begrüßte. Auch mit ihrem zweiten Auftritt gegen Ende lagen die squot;Froschteichsängersquot; Klaus Bechtel, Kurt Bechtel, Jonny Kurvers und Edelbert Schuster mit ihren Stimmungs- und Schunkelliedern genau richtig und trafen den Nerv der Narren im Saal. Musikalisch begleitet wurden sie von Alexander Horsch und Hedy Bischoff, die Texte stammten von Kurt Bechtel.
18 Pumuckl schickte die Kindergarde, Leitung Gaby Bechtel, zu einem gelungenen Tanz auf die Bühne. Als Gospelchor mit anschließendem Tanz kam in diesem Jahr die Jugendgarde unter der Leitung von Nicole Zeyer. In der Einstudierung von Simone Brandel – Schwab zeigte die Frauentanzgruppe einen Jubiläumstanz, und hier wirkten von den jüngsten bis zu den ältesten Sängerinnen alle mit. Was bei dieser Gruppe besonders beeindruckte, waren die gelungenen Kostüme.
Ein Aktivposten waren auch wieder die squot;Rot – Grünen – Funkensquot;. Zu Beginn der Sitzung gefiel schon ihr Gardetanz, Einstudierung Gesine Anderer, mit Schwung und Temperament. Aber auch ihr squot;Alpenländischer Tanzsquot;, so der Titel ihres diesjährigen Schautanzes, den Kathrin Anderer einstudiert hatte, gefiel durch die gelungenen Ideen und die schwungvolle Ausführung. Kein Wunder, dass lang anhaltender Beifall bei beiden Tänzen der verdiente Lohn der Mühen in der Vorbereitung war.
Furios dann schließlich das Finale mit der squot;Gaudi - Guggesquot; und ihren inzwischen rund 100 Rasslern, Trommlern und Bläsern. Franz Eisele, der musikalische Boss der Truppe, hatte in der Vorbereitung hörbar gute Arbeit geleistet. Die squot;Gaudi- Guggesquot; jedenfalls sorgte vor dem Finale nochmals gehörig für Stimmung und mischte die Narren im Saal gewaltig auf. Zum Finale kamen dann nochmals alle Mitwirkenden auf die Bühne, während Melanie Bechtel, am Klavier begleitet von Hedy Bischoff, ein Loblied auf die squot;Concordiasquot; und ihre Fastnacht sang, getextet zur Melodie des bekannten squot;Oh mein Papasquot;.
Aber nicht nur die einzelnen Gruppen konnten sich sehen oder hören lassen, auch die Büttenredner der squot;Concordiasquot; hatten an diesem Abend einiges zu bieten. Wolfgang Anderer kam als glücksbringender Schornsteinfeger, der der Politik in Bund, Land und Kommune aufs Dach stieg und fand squot;Neue Besen kehren gutsquot;, aber: zu einem squot;neuen Besen gehört auch ein guter Sti(e)lsquot;. Auf der Bank bei der Haltestelle Kulturtreff trafen sich Theres –squot;oh halt doch Du dei Maulsquot;- und Thekla, die beiden Putzfrauen, verkörpert von Andrea Kreichgauer und Jutta Kleiner. Sie warteten hier auf den Bus, der sie zum Betriebsausflug der Gemeinde mitnehmen sollte. Da der Bus aber nicht kam, hatten sie viel Zeit, sich das neueste von ihrem Arbeitsplatz, von der Nachbarschaft, aus der Gemeinde zu erzählen. Zeitungslesend und Gummibärchen kauend feuerten sie ihre Pointen gekonnt ins Publikum.
Der Narrenchor zog dem Jubuiläum entsprechend als Sänger aus der Gründerzeit der squot;Concordiasquot; gewandet durch den Saal ein und verkündeten ein Festival der Freude. In den Texten von Klaus Weber, musikalischassistiert von Herbert Dambach am Klavier und von Winfried Fang, Gitarre, sangen sie von den Räubern in Bonn und Berlin –squot;ob Schwarz, ob rot- sind alles Räubersquot;- vermixten die unterschiedlichen Sichtverhältnisse bei der Sonnenfinsternis mit der Badenfrage –squot;beim Teufel in Württemberg lässt selbst die Sonne sich nicht gern sehensquot;- und fanden auf dem Rathaus einen geheimnisvollen Macher.
Einen Volltreffer landete Norbert Ried als Bauherr eines schlüsselfertigen Niedrig – Energiehauses –squot;das einzige, was fertig war, war de Schlüssel un mei Fraasquot;- und sorgte mit seinem gekonnten Vortrag für gewaltige Stimmung im Saal. Reminiszenzen an das 100 – jährige Jubiläum der squot;Concordiasquot; weckte squot;Heinosquot; Winfried Fang mit seinen Liedern.
Gottlieb und Ignaz, in der Verkörperung von Helmut Völkle und Wolfgang Kraft sind aus der squot;Concordiasquot; – Fastnacht nicht mehr wegzudenken. Immerhin steht Helmut Völkle seit 40 Jahren und Wolfgang Kraft seit 30 Jahren in der Bütt, die meiste Zeit davon gemeinsam. Trotz der Sonnenfinsternis hatten sie offenbar genug Helligkeit, um einige Ungereimtheiten in Waldbronn zu entdecken. Ebenfalls fester Bestandteil der Sängerbälle ist inzwischen squot;de Vinzenzsquot; von Achim Waible. Er erzählte in seinem unverwechselbaren Slang aus seiner Schulzeit und spielte mit seinen Kindern Busenbach – Reichenbach.
Zum Abschluss spielte dann die Kapelle squot;Phönixsquot; noch zu Tanz und Unterhaltung auf. Der gelungene Sängerball wird am Samstag, 4. März 2000 um19.44 Uhr nochmals in voller Länger wiederholt.


Nicht nur ihrer Kuh Elsa zu trinken gaben die squot;Froschteichsänger vom Kurparkseesquot; (oberes Bild), auch die Narren versorgten sie mit zündenden Stimmungsliedern. Vielzu erzählen hatten sich wieder Putzfrauen Jutta Kleiner (links) und Andrea Kreichgauer (Bild unten).