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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


23.02.2000 Reichenbacher Frauenfastnacht


Mit Saalfeuerwerk und einem Toast begrüßten die Frauenfastnachterinnen das neue Jahrtausend.


Frauenfastnacht Reichenbach:
Närrisch auch ins zweite Jahrtausend
Geschehen in der Pfarrei beleuchtet
Pfarrer Greulich wurde zum Schirmherrn ernannt



Auf Anhieb gelungen ist der Start der Katholischen Frauengemeinschaft Reichenbach ins zweite närrische Jahrtausend, denn squot;Mit der Jahrtausendwend ist die Fastnacht nicht zu Endsquot; war das passende Motto gefunden. Darunter rollte dann in einem über vierstündigen Programm ein bunter Reigen über die Bühne des Saals im Pfarrzentrum Ernst – Kneis, der wieder dreimal mehr als ausverkauft war. Auch in diesem Jahr war der erste Abend bis auf wenige privilegierte Ausnahmen nur Frauen reserviert. Die zweite Veranstaltung war für die Senioren, der dritte schließlich für die Allgemeinheit.
Mit mehreren Schunkelrunden und der musikalischen Umrahmung des Abends brachte das Duo Achim Waible, Gitarre, und Harald Jung, Keyboard, die Närrinnen und Narren wieder gehörig in Schwung. Saal und Bühne stilgerecht dekoriert hatte die Kolpingfamilie Rechenbach. Hinter der Bühne werkelten eifrig Volker Schwab und Dieter Föhrenbacher. Anita Asperl, squot;Chefinsquot; der Vorstandsfrauen, führte gemeinsam mit Karola Ziegler durch den Abend und begrüßte zu Beginn unter den Närrinnen besonders die squot;Prominenzsquot; mit den Pfarrern Joachim Greulich, Bernd Peisker, Anton Anderer und die Dekanats-Frauenvorsitzende Martina Kastner. Reichenbachs Pfarrer Joachim Greulich ernannten die Frauen zum Schirmherrn der Reichenbacher Frauenfastnacht und überreichten ihm als Insignien seiner neuen Würde Narrenkappe und Schirm, verbunden mit heiter – närrischen Fürbitten.
Die Vorstandsfrauen um Anita Asperl läuteten mit dem Einzug gleichzeitig das Jahrtausend der Frau ein und brachten mit einem Saalfeuerwerk zu ihrem Eingangslied einen Toast auf das neue Millennium aus. Mit einem heiteren Tanz warteten nicht nur die Vorstandsfrauen auf, auch der Mütterkreis hatte sich in der Einstudierung von Fr. Schorb wieder etwas Hübsches einfallen lassen in ihren Kostümen als Vogelscheuchen.
Zu Beginn berichtete dann Meta Becker ihrer Tochter Elke Kunz, was es in ihrer Jugend alles nicht gegeben hat, die Palette reichte dabei von Nylons und Strumpfhosen bis Viagra, aber auch in dicken Strümpfen fand sie einen Mann fürs Leben, und nicht nur einen Lebensabschnittbegleiter. Aus ihrem schweren Leben als Ehefrau berichtete Roswitha Bichler, die schließlich den Weg zur Eheberatung fand, um ihrem Eheleben eine interessantere Note zu geben. Das Aufgebot für ihre Hochzeit bestellten Karola Ziegler mit ihrem Allerliebsten Monika Fang bei Pfarrer Ilse Weber. Die Pfarrhaushälterin, auch Zölibatesse genannt, in Gestalt von Ute Thimm bewarb sich in Waldbronn um eine freie Stelle. Sie versprach, alle Feste gut auszurichten und wollte dem Pfarrhaus gleich noch eine kleine Landwirtschaft anfügen. Sie war so vielseitig, dass sie gleich auch noch die Sonntagspredigt zu schreiben versprach.
Die Wirkung von Apfelkernen erfuhr Brigitte Kuhnimhof im gut gespielten Sketch mit Margrit Kuderer am eigenen Leib. Als Chefin vom squot;Amt für Ersatzteilesquot; hatte Ingrid Dürr keine ruhige Minute, ein Folge der Gesundheitsreform, besonders der stundenweise Gebissverleih boomte gewaltig. Schwierigkeiten mit dem unentschlossenen Ehepaar Ute Thimm und Magda Keßler hatte Ingrid Knörr im Sketch squot;an der Theaterkassesquot;, wobei die Frage nach der Farbe der Karten noch am einfachsten zu beantworten war und der Titel des Stücks squot;Was Ihr wolltsquot; gründlich missverstanden wurde. Als squot;Hannes und der Bürgermeistersquot; stellten Karola Ziegler und Roswitha Bichler die beiden Fernsehhelden auf die Bühne, berichteten vom Betriebsausflug, nach dem Hannes seinen Chef umweltfreundlich nach Hause transportierte.
Heimatlos geworden war die squot;Katz vom Pfarrhaussquot; Elisabeth Anderer, wo nach dem Umzug des Pfarrers nach Busenbach außer Kaffee nichts mehr gekocht wird, sie betrachtete die Büroeinrichtung und befand, squot;so moderne Faxe sin nix für alte Katzesquot;. Unterschlupf fand sie schließlich in Reichenbach bei Monsignore Anton Anderer. Die tiefschürfende Frage nach der Tasse oder dem Kännchen erörterten im Cafe Ilse Weber und Ingrid Dürr. Zur Ärztin Irene Löffler kam Rosi Linder mit Übergewicht. Die schließlich nicht gelöste Frage war, ob sie ihre Diätnahrung vor oder nach dem Essen einnehmen soll.
Mechthild Schall als Karline zog diesmal alleine durch den Saal ein und rief vergebens nach Kreszenz. Auf der Bühne fand sie dann aber in Karola Ziegler als Thekla schnell eine Partnerin zum Ratschen mit der sie über Strafzettel, Urlaubserlebnisse und Geburtstagsgeschenke sich auslassen konnte. Den Schlusspunkt setzten wieder die squot;Wendelinossquot;, die den Frauenausflug, die Fronleichnamsprozession und den beim Eisstockschießen gewonnenen Pokal närrisch beleuchteten.


Ihr Aufgebot bestellten beim Pfarrer Ilse Weber Karola Ziegler und ihr Bräutigam Monika Fang.